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Ohrkorrektur / Otoplastik

1. Was versteht man unter einer Ohrkorrektur/Otoplastik?

Bei einer Ohrkorrrektur oder Otoplastik werden abstehende Ohren angelegt und ungleiche Ohren angeglichen. Die Ohrkorrektur ist einer der wenigen ästhetisch-plastischen Operationen, die bereits bei Jugendlichen und Kindern durchgeführt wird, um diese vor Hänseleien bis hin zum Mobbing mit nachfolgenden psychischen Problemen zu schützen. Außerdem sind ca. 80% der Größe des Ohrs bereits bei Vierjährigen erreicht. Bei der Operation wird die Ohrmuschel neugeformt und mit Nähten an den Kopf angelegt.

2. Wie verläuft eine Ohrkorrektur/Otoplastik?

Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Dann wird zunächst eine blutstillende und lokal schmerzstillende Lösung eingespritzt. Die Schnittführung verläuft an der Rückseite des Ohrs. Bei festem Knorpelgewebe wird dieses zunächst ausgedünnt, dann wird die Form der Ohrmuschel verändert. Schließlich werden die Ohren mit Nähten an den Kopf angelegt. Der Klinikaufenthalt dauert meist einen Tag. Der Fadenzug erfolgt nach 10 Tagen. Bis 3 Wochen nach der Operation sollte dann noch ein Stirnband getragen werden, welches die Ohren in ihrer neuen Position fixiert.

3. Welche Risiken gibt es?

Blutergüsse/Verfärbungen sind häufig. Sehr selten können (Nach-) Blutungen so stark sein, dass erneut operiert werden muss. Das Absterben von Teilen der Haut sowie Infektionen sind aufgrund der guten Durchblutung der Ohren selten. Verdickte Narben können bei individueller Prädisposition an den Ohren auftreten. Außerdem kann es insbesondere bei älteren Patienten zu einem erneuten abstehen der Ohren kommen.