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Bauchdeckenstraffung

1. Was ist eine Bauchdeckenstraffung/Abdominoplastik?

Nach Gewichtsverlusten, durch Gewichtsschwankungen, nach Schwangerschaften oder bedingt durch die natürliche Hauterschlaffung
kann es zu einer hängenden Bauchdecke kommen. Betroffene haben keine Möglichkeit dies selbstständig z.B. durch Sport zu beheben und leiden häufig nicht nur unter ihrem Erscheinungsbild, als auch unter hygienischen Problemen bei der Hautpflege. Deswegen werden die Kosten für diese Operation unter Umständen auch von der Krankenkasse übernommen.

Bei dem Eingriff wird überschüssige Haut  oder falls nötig die Haut-Fettschürze entfernt. Bei überdehnter Bauchmuskulatur wird diese ebenfalls wieder gestrafft und so eine schöne Taille geformt. Außerdem gehört auch die Modellierung des Nabels zur Operation.

Wir führen häufig eine Kombination von Fettabsaugung und Bauchdeckenstraffung durch, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erreichen. 

2. Wie verläuft eine Bauchdeckenstraffung/Abdominoplastik?

Um das für Sie jeweils optimale Verfahren auszuwählen, nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Vorgespräch vor der Operation. Hier werden alle Einzelheiten besprochen und die medizinischen Möglichkeiten in Einklang mit Ihren Vorstellungen gebracht.

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Sie dauert ca. 2 Stunden. Am OP-Tag erfolgt zunächst das Anzeichnen der Schnittführung im Bereich der Bikinizone an der stehenden Patientin. Unter Umschneidung des Bauchnabels erfolgt dann die Präparation der Haut bzw. des Hautfettmantels bis zum Rippenbogen. Bei überdehnter Bauchmuskulatur wird diese mit Nähten gestrafft und so eine schöne Taille wiederhergestellt. Dann erfolgt die Entfernung der Haut und des Fetts sowie die Neuformung und Anhebung des Nabels. Häufig kombinieren wir die Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung um das bestmögliche Ergebnis für Sie zu erreichen.

Am Ende der Operation werden vor der Hautnaht Drainagen zum Abfließen von Wundsekret angelegt. Sie verbleiben im Normalfall zwischen 24 und 48 Stunden. Nach der Operation schließt sich ein 3- bis 7-tägiger Klinikaufenthalt an. In der Regel besteht nach 2-3  Wochen wieder Arbeitsfähigkeit. Die Fäden werden nach 2-3 Wochen gezogen. Ein spezielles Mieder sollte für ca. 6 Wochen getragen werden.

3. Welche Risiken gibt es?

Wundschmerzen, Spannungsgefühle und Verfärbungen der Haut können immer auftreten und verschwinden meist nach einigen Tagen. Neben den allgemeinen Operationsrisiken wie Blutungen, Narbenbildung und Thrombose kann es zu Wundheilungsstörungen und Infektion im Bereich der Wunde kommen. Insbesondere Raucher davon betroffen, so dass einige Wochen vor und nach der Operation Nikotinkarenz eingehalten werden sollte.

Preis: ab 4.500 EUR