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Narbenkorrektur

1. Was ist eine Narbenkorrektur?

Nach Verletzungen, insbesondere nach Verbrennungen oder Operationen kann es immer zu unschönen, verbreiteten, eingezogenen oder auch schmerzhaften Narben kommen. Ein Sonderfall stellt das sog. Keloid dar. Dabei wuchert die Narbe weit über das ursprüngliche Areal hinaus und ist dabei sehr schmerzhaft. Bei unschönen bzw. schmerzenden oder behindernden Narben wird zunächst mittels konservativen Maßnahmen wie Narbenpflege, Auflage von Silikon, Cortisonunterspritzung und Kompressionsbehandlung versucht, positiv auf die Narbenbildung einzuwirken. Auch Laserungen sind möglich. Mit dem Laser können z.B. Aknenarben besonders gut therapiert werden. Bei großen Narben, die älter sind, ist eine Operation jedoch meist unumgänglich. Dabei wird die Narbe ausgeschnitten und der Defekt mittels Haut- und/oder Gewebeplastiken wieder verschlossen.

2. Wie verläuft eine Narbenkorrektur?

Bei einer Narbenkorrektur gibt es kein Standardverfahren, da das Vorgehen von der bestehenden Narbe abhängt. So unterschiedliche diese sind, so unterscheidet sich auch die eine Operation von der anderen. Je nach Befund kann die Operation meist ambulant in Lokalanästhesie, bei großen Narben in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Deswegen nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Vorgespräch vor jeder Operation. Hier werden alle Einzelheiten besprochen und die medizinischen Möglichkeiten entsprechend des Untersuchungsbefundes festgelegt.

In der Regel besteht sofort oder nach einigen Tagen wieder Arbeitsfähigkeit. Die Fäden werden im Gesicht nach 5-7 Tagen, am Körper nach 10 -14 Tagen gezogen.

3. Welche Risiken gibt es?

Wundschmerzen, Spannungsgefühle und Verfärbungen der Haut können immer auftreten und verschwinden meist nach einigen Tagen. Neben den allgemeinen Operationsrisiken wie z.B. Blutung kann eine auffällige Narbenbildung erneut auftreten. Deswegen ist es sehr wichtig die Narbe postoperativ besonders gut zu pflegen und einige Monate vor UV-Strahlung zu schützen. Deswegen sind regelmäßige postoperative Kontrollen notwendig.