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Brustverkleinerung mit Bruststraffung

1. Was ist eine Brustverkleinerung mit Bruststraffung?

Unter einer Brustverkleinerung mit Bruststraffung, auch Mammareduktionsplastik genannt, versteht man die Verkleinerung und Anhebung der weiblichen Brust. Gerade große Brüste folgen früher oder später der Schwerkraft und beginnen zu hängen. Dies bringt meist nicht nur ästhetische Probleme für die Betroffene mit sich, sondern auch medizinische und zwar in Form von Rückenschmerzen, Einschränkung bei körperlicher Betätigung sowie bei der Hautpflege. Deswegen übernimmt die Krankenkasse häufig die Kosten für diese Operation.

2. Wie verläuft die Operation?

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Sie dauert ca. 3 Stunden. Am OP-Tag erfolgt zunächst das Anzeichnen der Schnittführung an der stehenden Patientin. Bei mittelgroßen Brüsten ist ein narbensparendes Verfahren (nach der Technik von Lejour) möglich. Hier erfolgt die Schnittführung um die Brustwarze sowie vertikal bis zur Brustumschlagfalte. Bei diesem Verfahren werden Fettabsaugung (Liposuktion), Entfernung von überschüssiger Haut sowie Neuformung und Anhebung des Drüsenkörpers und der Brustwarze kombiniert. Bei sehr großen Brüsten oder sehr erschlaffter Haut wählen wir die sog. T-Schnitt-Technik. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum Hautschnitt um die Brustwarze und vertikal bis zur Brustumschlagfalte ein Schnitt in der Brustumschlagfalte gesetzt wird. Dann erfolgt die Entfernung von Haut und des Fett-Drüsenkörpers sowie die Neuformung und Anhebung des Drüsenkörpers und der Brustwarze.

Am Ende der Operation werden vor der Hautnaht Drainagen zum Abfließen von Wundsekret angelegt. Sie verbleiben im Normalfall zwischen 24 und 48 Stunden. Nach der Operation schließt sich ein 3- bis 7-tägiger Klinikaufenthalt an. In der Regel besteht nach 2-3  Wochen wieder Arbeitsfähigkeit. Die Fäden werden nach 2-3 Wochen gezogen. Ein spezieller BH sollte für ca. 6 Wochen getragen werden.


Um das für Sie jeweils optimale Verfahren auszuwählen, nehmen wir uns viel Zeit für ein ausführliches Vorgespräch vor der Operation. Hier werden alle Einzelheiten besprochen und die medizinischen Möglichkeiten in Einklang mit Ihren Vorstellungen gebracht.

3. Welche Risiken gibt es?

Nach der OP ist die Brust zunächst geschwollen. Häufig sitzt die Brust in der ersten Zeit nach der OP etwas zu hoch, dies gleicht sich jedoch im Laufe der Zeit aus. Wundschmerzen, Spannungsgefühle und Verfärbungen der Haut können immer auftreten und verschwinden meist nach einigen Tagen. Neben den allgemeinen Operationsrisiken wie Blutungen, Narbenbildung, Infektion und Thrombose kann es zu bleibenden Gefühlsstörungen im Bereich der Brustwarzen kommen. Auch kann eine leichte Asymmetrie der Brüste unter Umständen bestehen bleiben. Die Stillfähigkeit kann durch eine Brustverkleinerung beeinträchtigt werden.

Preis: ab 5.000 EUR