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Handverjüngung

1. Was versteht man unter Handverjüngung?

Ein Blick auf die Hände verrät sehr oft das wahre Alter. Damit die Hände zum gepflegten Rest, insbesondere zum Gesicht passen, nehmen Handverschönerungen immer weiter zu. Dazu zählen Laserungen zur Faltenglättung, zur Entfernung von Altersflecken und zur Verödung von deutlich hervortretenden Venen, Unterspritzungen mit Hyaluronäure oder Eigenfett und Handliftings. Laserstrahlen zertrümmern die Pigmente bei Altersflecken und ebnen so den Hautton. Außerdem können die Strahlen wie im Gesicht auch an der Hand zur Faltenglättung genutzt werden. Außerdem können stark hervortretende Venen gezielt und narbenfrei mit dem Laser verödet werden. Bei deutlich ausgezehrten Händen wird mittels Hyaluronsäure oder Eigenfett Volumen aufgebaut. Die Injektion Hyaluronsäure ist unkompliziert. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes und weist eine ausgeprägte Fähigkeit auf, Wasser zu binden. Sie gehört somit zu den natürlichen oder biologischen Füllsubstanzen. Der menschliche Körper besitzt bestimmte Enzyme, die so genannten Hyaluronidasen, welche Hyaluronsäure abbauen, so dass die Wirksamkeit der Hyaluronsäure leider zeitlich begrenzt ist. Aufwendiger in der Durchführung, dafür aber länger haltbar ist die Behandlung mit Eigenfett. Eine Eigenfettbehandlung gliedert sich in zwei Teile. Zunächst erfolgt die Fettabsaugung. Im zweiten Schritt erfolgt dann der Transfer der aufbereiteten Fettzellen in die Hände über spezielle Kanülen. Da mit diesen Möglichkeiten sehr gute Ergebnisse mit keiner bzw. minimaler Narbenbildung zu erzielen sind, wird ein Handlifting mittlerweile nur noch sehr selten durchgeführt. Bei einem Handlift ist immer mit Narbenbildung zu rechnen.

2. Wie verläuft die Therapie?

Eine genaue Analyse des vorliegenden Problems mit ausführlichem Gespräch, in dem Ihre Erwartungen und Wünsche besprochen werden steht vor jeder Behandlung. Danach erstellen wir für Sie einen individuellen Behandlungsplan und informieren Sie über mögliche Zusatz- oder Alternativbehandlung. Bei Unterspritzungen mit Hyaluronsäure reicht je nach Hauttyp und Wünschen reicht eine Unterspritzung aus oder es sind für ein optimales Ergebnis mehrere Sitzungen notwendig. Bei der Unterspritzung selbst wird die Haut desinfiziert und ggf. mit einer Salbe lokal betäubt. Arbeitsfähigkeit besteht sofort. Auch bei den Laserungen sind je nach vorliegendem Problem mehrere Sitzungen nötig, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Evtl. wird die Haut vor der Laserung mit einer Betäubungscreme Behandelt oder lokal betäubt. Bei den meisten Laserungen ist jedoch keinerlei Betäubung notwendig. Je nach durchgeführter Behandlung sollte die Haut einige Zeit gekühlt werden und für mehrere Tage UV-Karenz eingehalten werden. Nach den allermeisten Laserungen besteht sofortige Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit. Die Eigenfettbehandlung kann, je nachdem ob die Fettabsaugung nur zur Gewinnung von Fettzellen dient oder ob größere Mengen zur Reduktion von Problemzonen abgesaugt werden, in Lokalanästhesie, bei größeren Arealen in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Im zweiten Schritt erfolgt dann der Transfer der aufbereiteten Fettzellen in die Hand über spezielle Kanülen. Im Allgemeinen wird der Eingriff ambulant durchgeführt. Je nach abgesaugter Menge besteht Arbeitsunfähigkeit, welche in der Regel jedoch nicht länger als 1 Woche dauert.

3. Welche Risiken gibt es?

Die Risiken richten sich nach der erfolgten Therapie. Bei der Behandlung mit Hyaluronäure treten Schwellung treten fast immer auf. Sie sind meist jedoch nicht auffällig und verschwinden nach einigen Tagen. Bei Verletzung von kleinen Hautgefäßen kann es manchmal zu Verfärbungen im Sinne von Blutergüsse kommen. Der Effekt der Unterspritzung hält individuell unterschiedlich zwischen 6 und 12 Monaten, denn dann wird die Hyaluronsäure durch die körpereigene Hyaluronidase abgebaut. Hyaluronsäure selbst wird als natürlicher Filler in der Regel sehr gut vertragen, allerdings kann es in sehr seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion auf Bindeproteine kommen. Außerdem wurden Fälle beobachtet in denen es nach einigen Monaten zu Verhärtungen und Knötchenbildung gekommen ist. Bei Laserungen treten Rötungen und kleinere Schwellung fast immer auf. Sie sind meist jedoch nicht auffällig und verschwinden nach einigen Tagen. Vorübergehende Pigmentverschiebungen sind möglich, vor allem wenn die UV-Karenz nicht eingehalten wird. Selten sind Krustenbildung oder lokale Entzündungen sowie Narbenbildung. Die Risiken einer Behandlung mit Eigenfett entsprechen den Risiken der Fettabsaugung und richten sich maßgeblich nach der abgesaugten Fettmenge. Dabei sind die häufigsten Risiken Schwellungen und Verfärbungen der Haut (Hämatome). Sie verschwinden jedoch meist nach einigen Tagen bis Wochen. Auch Wundschmerzen und Spannungsgefühle verschwinden nach einigen Tagen. Asymmetrien sowie Dellenbildung im abgesaugten Areal sind möglich und bedürfen manchmal einer Korrektur. Diese sollte jedoch erst nach 12 Monaten durchgeführt werden. Obwohl das transplantierte Fett eine gute Haltbarkeit aufweist, kann eine erneute Auffüllung nötig sein, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.